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Newsletter März 2009

 

     

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Nach längere Absenz ist es wieder so weit – der Total Immersion Europe GmbH Newsletter feiert sein Comeback für 2009!

Masters Schwimmen
Viele Kundinnen und Kunden haben Interesse gezeigt, in das Masters Schwimmen einzusteigen. Was ist Masters Schwimmen? Das ist das Wettkampf-System für die Altersklassen. Ab 25 Jahre (manchmal auch ab 19 Jahren) ist man berechtigt, in Altersklassen, welche jeweils einen Schritt von 5 Jahren machen, an Schwimmwettkämpfen teilzunehmen. Hier geht es vor allem um die Gesellschaft und schnuppern von Wettkampfluft in einer Relaxed Atmosphäre. Es wird aber auch auf hohem Niveau geschwommen, die Spannweite ist aber bedeutend grösser, als bei den aktiven Schwimmern.

Da das Interesse gross ist, habe ich mich entschieden, im Frühling ein Masters Schwimmen Einsteiger-Seminar anzubieten, für alle interessierten Total Immersion Schwimmerinnen und Schwimmer, egal, in welchem Alter.

Dieses Seminar wird gratis sein für alle FSC* Mitglieder, und CHF 20.- für alle andere TeilnehmerInnen kosten. Datum und Ort werden noch bekannt gegeben.

* Fishlike Swimming Club

Meine Ziele für 2009 in Schwimmen
Ich schwimme regelmässig drei bis vier mal pro Woche in 2009. Das heisst, nach 10 Jahren Absenz habe ich mich entschieden, wieder Masters Wettkämpfe zu schwimmen, was ich schon letztes Jahr angefangen habe. Dieses Jahre habe ich einige Wettkämpfe auf dem Programm. In Januar habe ich in Crawley (südlich von London) an einem Masters Wettkampf teilgenommen, der für mich äusserst erfolgreich gelaufen ist. Hier habe ich den Schweizer Masters Rekord für meine Altersklasse (40–44) in 200 Rücken verbessert und ich habe für meine Verhältnisse gute Zeiten geschwommen in folgenden Wettkämpfen: 100m Rücken, 200m Rücken, 200m 4-Lagen und 100m Delfin. Die nächsten Wettkämpfe sind in Mai, der Höhepunkt wird in Cadiz in Spanien im September bei den Europameisterschaften im Masters Schwimmen sein. Hier möchte ich gerne in den Top 10 in meiner Altersklasse liegen.

Neues Format – Basic Praxis Workshop
Nach viele Überlegungen habe ich endlich ein neues TI Basic Praxis Workshop Format zusammen gestellt. Ab sofort und laufend ist es möglich, innert 5 Abenden die Total Immersion Methodik kennen zu lernen. Aber auf alle Videoanalyse und Theorieteile wird verzichtet – hier ist nur reines Technik Training im Wasser angesagt. Der Ort heisst Schulschwimmanlage Stettbach und die Kurse werden angeboten an Montagabend (19.00 – 20.15 Uhr) und Donnerstagabend (19.45 – 21.00 Uhr). Siehe unser Kursangebot und Webshop für weitere Details.

Total Immersion Schwimmtrainings sind heiss begehrt!
Seit Anfang Jahr laufen die TI Schwimmtrainings mit meinem neuen Mitarbeiter und Profi Triathlet Balazs Csöke als Leiter. Er hat sich hervorragend eingearbeitet und ist sehr froh, in der Schweiz mit uns arbeiten zu können. Sein Know How und seine hautnahe Praxiserfahrung wird direkt an die Total Immersion Schwimmerinnen und Schwimmer weiter gegeben bei den heiss begehrten Schwimmtrainings immer Montags und Donnerstags in Zürich-Oerlikon.

In diesen Gruppen sind maximal 4 Schwimmer in Leistungsgruppen aufgeteilt und lernen viele Sachen: 1.) in einer Gruppe zu schwimmen, 2.) Technik kombiniert mit Training, 3.) Wie man den Puls auch im Schwimmen hochtreiben kann, 4.) Interaktion Beine und Oberkörper im Schwimmen, 5.) Immer wieder die aktuellsten Tipps und Tricks für den Triathlon Wettkampf oder Open Water Schwimm-Wettkampf.

Das Angebot ist eine von mir vorbereitete Schwimmstunde, in kleineren Gruppen von maximal 4 Leuten durchgeführt. Diese Trainings sind primär für Triathleten und Open Water Schwimmer gedacht. Eine ganze Saison-Planung wird für alle Teilnehmer gemacht und in sehr homogenen Gruppen haben wir einen guten Mix aus Technik und Geschwindigkeit, damit alle ihrem Ziel näher kommen, respektive die Ziele erreichen!

Die einzige Voraussetzung ist, dass ihr Member seid beim Fishlike Swimming Club. Für alle, die Interesse haben, bitte ein E-Mail an info@total-immersion.ch.

Veloverkauf – Erox Team Edition Road Bike 2009
Balazs Csöke bekommt sein neues 2009’er Time Trial Rennrad in März. Aus diesem Grund möchte er sein 6 Wochen altes Erox Team Edition Rennrad (mit weniger als 1'000 km) verkaufen. Komponenten – Erox Carbon Shifters (10 Speed), Profile Design handlebar, ITM forged Lite Lux stem, FSA Gossamer Crankset and seatpost, Tektro 580 brakes, and Xero XR-1 wheels.

NP: CHF 2'700 / EUR 1'800.-
VP: CHF 2'200.- / EUR 1'460.-

Bei Interesse bitte direkt an ihm wenden unter:
balazs@total-immersion.ch

 

 

 

Marco Pilloud, Geschäftsführer Total Immersion Europe GmbH und ehemaliger
Weltklasseschwimmer, begrüsst Sie zum
aktuellen Newsletter. Die Inhaltsübersicht:

. Tipp des Monats
. Events
. Impressum






   

     

März - Tipp 2009: Warum langsam üben, wenn es schnell doch soviel besser geht?
von Barbara Jentner

Immer wieder komme ich in Situationen, in denen ich meine Langlaufgäste „abbremsen“ muss, bzw. sie davon überzeugen möchte, die Übungen öfters langsam – und zwar gaaaanz langsam zu machen. Manchmal werde ich dann verständnislos angeschaut und ernte dann auch mal eine Antwort wie: „aber schneller geht es doch besser und viel leichter!“ – EBEN! Schneller merkt Mann/Frau die Fehler nicht! Und wir sind ja zum Lernen da, oder?

An dieser Stelle möchte ich auch mal genauer erläutern wie das so ist mit „schnell und langsam“ und warum:

Um uns und unsere Bewegungen wahrzunehmen brauchen wir Zeit. Nur mit Zeit, Geduld und Bewusstheit können wir unsere Bewegungsmuster neu organisieren und all die unnötigen, überflüssigen Kraftanstrengungen eliminieren. Erst wenn man sich dessen bewusst geworden ist und die neue Bewegung sitzt, steigert sich die Geschwindigkeit und Kraftentfaltung spontan. Schnelle Handlungen beim Lernen sind gleichbedeutend mit Anstrengung und Durcheinander, die zusammen das Lernen zu einer unangenehmen Anstrengung werden lassen und darüber hinaus überhaupt nicht effizient sind!

Lernen findet mittels unseres Nervensystems statt. Dieses ist so aufgebaut, dass es aus unseren Versuchen und Irrtümern die effektiveren Versuche ausmacht und selektiert. So können wir die nutzlosen Bewegungen nach und nach eliminieren, bis wir schliesslich den optimalen Bewegungsablauf herausgefunden haben. Wir fangen an, Unterschiede zu merken und unterscheiden gute und nutzlose Bewegungen. Anders gesagt, fangen wir an zu differenzieren. Ohne dieses Differenzieren, vermischen sich gute und schlechte Bewegungen ganz zufällig und wir machen dann kaum Fortschritte trotz aller Beharrlichkeit.

Alle unsere Sinne sind so beschaffen, dass wir bei nur leichter Stimulation winzige Unterschiede ausmachen können. Wenn wir z.B. einen schweren Rucksack tragen, können wir weder eine Schachtel Streichhölzer oben drauf als zusätzliches Gewicht empfinden, noch würden wir bemerken, wenn die Schachtel entfernt werden würde. Wie hoch muss also das hinzugefügte bzw. weggenommene Gewicht sein, um jemanden merken zu lassen, dass sich die aufgewandte Kraft verändert hat? Bezogen auf unsere muskulären Anstrengungen bzw. den kinestethischen Sinn und sehr gut organisierte Nervensysteme beträgt dieses Gewicht ungefähr ein vierzigstel (1/40) des ursprünglichen Kraftaufwandes. Wenn man also 40 kg trägt, kann man sofort spüren, ob 1 kg hinzugefügt oder weggenommen wurde. Wenn wir 4 kg tragen, können wir den Unterschied von 100 gr wahrnehmen. Und jeder kann mit geschlossenen Augen spüren, wenn sich eine Fliege auf ein Streichholz oder auf einen Strohhalm setzt oder von ihm fort fliegt!

Je geringer also die Kraftanstrengung (je langsamer das Tempo!), desto kleiner ist ihre Zu-oder Abnahme, die wir unterscheiden können. Unsere „Differenzierungsfähigkeit“ wird im selben Mass ebenfalls kleiner. Je geringer die Anstrengung, desto schneller das Erlernen einer jeden Fertigkeit! Der Perfektionsgrad geht dabei einher mit der Zunahme der Feinheit, die wir erreichen können.

Um besser differenzieren zu können, sollten wir also unsere Bewegungen kleiner und langsamer machen. Wenn beim Langlaufen jemand z.B. auf einem Bein steht und auf dem Ski langsam gleitet, so kann er viel schneller wahrnehmen ob seine Körperposition stimmt oder nicht. Steht er auch nur ein wenig falsch ausgerichtet auf dem Bein, verliert er sofort das Gleichgewicht. Es erscheint ihm schwieriger langsam zu gleiten, jedoch wird der „Fehler“ sofort festgestellt und kann bewusst korrigiert werden. Gleitet er jedoch sehr schnell, merkt er kaum, dass er überhaupt nicht im Gleichgewicht auf dem Ski steht, hat keine Zeit sich wahrzunehmen, geschweige denn, etwas zu korrigieren!

Also: ein bisschen Mut zur Langsamkeit!

(Quelle aus Text „ das Lernen erlernen“ von Moshé Feldenkrais)

 



 

   

TI Basic Workshops (DE und CH):
Filzbach, 21./22. März
Hamburg, 21./22. März
Düsseldorf, 28./29. März
Filzbach, 4./5. April

Advanced I Workshops (Filzbach):
21. März (Ausgebucht)
4. April

Schwimmen in Riccione
Die verschiedenen Schwimmseminare in Riccione sind fast ausgebucht. Aber es gibt immer noch wenige Plätze für Leute, die eine gute Woche Schwimmtraining oder Schwimmlehre machen möchten. Lernen Sie Delfin, Rücken, Brust, und Kraul Schwimmen wie die Profis – alles in eine Woche! Oder setzten Sie die Total Immersion Schwimmtechnik um, mit geschickten Trainingseinheiten und lernen Sie mit Geschwindigkeit umzugehen in den Trainings! Alle dies und viel mehr können Sie in den Trainingswochen in Riccione lernen.
13. - 17. April 2009 (wenig frei)
20. - 24. April 2009 (wenig frei)

Open Water Swims – Zürichsee
Ab nächsten Monat (April) ist es wieder so weit! Ja, ich weiss – nach diesem Winter scheint es unmöglich, in nur 6 Wochen wieder ins offene Wasser zu springen. Aber nichts desto trotzt probieren wir es aus. Vielleicht müssen wir kurzfristig absagen für die ersten Termine, aber ich bin zuversichtlich für einen guten Open Water Start. Dieses Jahr haben wir viel mehr im Angebot.

Die Open Water Swims werden von mindestens drei, wenn nicht mehr Profi Schwimmer/Triathleten angeführt, so dass jeder sein Tempo schwimmen kann. Wir werden auch nützliche Tipps vor und nach den Open Water Swims geben. Dazu gibt es Möglichkeiten, einen Pizza zu bestellen vor dem Schwimmen, um nach dem Schwimmen zu geniessen. Dazu gibt es gratis Isotonische Getränke und Wasser beim ankommen. Andere Getränke werden zu guten Preisen angeboten. Lasst Euch also überraschen, das wird jede Woche ein Höhepunkt sein.

 

 



 

 

 
 
Schwimmen wie ein Fisch

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