FAQ

Kann ich von einem Total Immersion Swimming™-Wochenendkurs profitieren?
Muss ich schwimmerisch erst in Form kommen?
Kann ein Anfänger oder weniger erfahrener Schwimmer einen Total Immersion Swimming™-Wochenendkurs besuchen?
Können erfahrene oder sogar Wettkampf-Schwimmer durch unsere Kurse noch besser werden?
Nehmen Sie Kinder in Ihre Wochenendkurse auf?
Was gibt es zu schwimmerischen Hilfsmitteln zu sagen?

Die Prinzipen: Auf welchen Grundsätzen die Total Immersion Swimming™ -Methode aufbaut

Sie finden hier Antworten auf Fragen, die uns oft gestellt werden. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein oder sollten Fragen offenbleiben: Kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular

Kann ich von einem Total Immersion Swimming™-Wochenendkurs profitieren?

Zu Beginn des Wochendend-Kurses fragen wir jeweils, wer sich für den langsamsten Schwimmer der Gruppe hält. Meist hält die Hälfte der Klasse die Hand hoch. Am Sonntagabend reisen aber alle, auch die angeblich Langsamsten, mit einem breiten Lächeln wieder ab – weil sie einen neuen, eleganten Schwimmstil für sich entdeckt haben. Damit soll gesagt werden: Auch Sie können profitieren. Total Immersion Swimming™ eignet sich für alle Menschen, die schwimmenderweise ein 25m-Becken überqueren können. Mit folgenden zwei Einschränkungen: Wir wenden uns nicht an Personen, die tiefsitzende Angst vor Wasser haben oder die noch komplette Nichtschwimmer sind. Selbst oder gerade wenn Sie sich für einen recht guten Schwimmer halten: Wir können Ihren Stil verjüngen und Ihnen dabei helfen, mehr Freude am Schwimmen zu erlangen. Viele Kursbesucher sagen uns, dass sie bei uns in zwei Tagen mehr gelernt haben als in zehn Jahren reinen Trainings. Der Grund: Total Immersion Swimming™ gibt der Aufmerksamkeit Priorität, nicht der Anstrengung: Sie werden an einem Wochenende mehr über das Schwimmen nachdenken und mehr lernen, als Sie es je für möglich gehalten hätten. Zudem werden wir Ihnen vor jeder Schwimmrunde Zeit geben, ein Feedback zu bekommen, Luft zu holen und Ihre Gedanken zu sammeln.

Muss ich schwimmerisch erst in Form kommen?

Einige unserer Schüler fragen sich, ob Sie sich vor dem Wochenendkurs mit zusätzlichem Schwimmtraining vorbereiten müssen. Es gilt eher das Gegenteil: Oft lernen diejenigen, die am wenigsten Schwimmerfahrung haben, neue Fähigkeiten schneller - weil sich schlechten Gewohnheiten weniger stark im Muskelgedächtnis eingeprägt haben. Möchten Sie sich vorbereiten, berücksichtigen Sie bitte unsere Detailinformationen – die Sie nach der Kursanmeldung erhalten.

Kann ein Anfänger oder weniger erfahrener Schwimmer einen Total Immersion Swimming™-Wochenendkurs besuchen?

Um einen Fishlike Freestyle Wochenendkurs zu besuchen, sollten Sie ein gutes Stück Weg ohne Pause schwimmen können. Wir können Ihnen helfen, enorme Fortschritte zu machen - innerhalb von lediglich rund 16 Stunden Unterricht innerhalb zwei Tagen. Grössere Fortschritte, als in jahrelangen ermüdenden Schwimmrunden je möglich wären. Sie werden den Wochenendkurs mit einem Verbesserungsplan für die Zukunft abschliessend. Und Sie werden das Instrumentarium in die Hand bekommen, diese Verbesserungen auch zu erreichen.¨

Können erfahrene oder sogar Wettkampf-Schwimmer durch unsere Kurse noch besser werden?

Total Immersion Swimming™ kann jedem Schwimmer helfen, sein Potential zu maximieren. Wir können Ihnen helfen, Fisch-ähnlicher zu schwimmen und eine Grundlage aufzubauen, auf der Sie sich kontinuerlich verbessern können. Einzige Voraussetzung: Sie müssen menschlichen Gene mitbringen...

Nehmen Sie Kinder in Ihre Wochenendkurse auf?

Die Teilnehmenden sollten das 16. Altersjahr erreicht haben. Ausnahmen von dieser Regel machen wir dann, wenn die Eltern ebenfalls mitmachen.

 

Was gibt es zu schwimmerischen Hilfsmitteln zu sagen?

Hilfsmittel können es einem erleichtern, sich auf eine Sache oder wenige Sachen zu konzentrieren. Hat jemand beispielsweise zu Beginn grosse Probleme mit dem Beinschlag hat, können Flossen helfen. Sie erlauben ein schnelleres Vorankommen im Wasser; durch die höhere Geschwindigkeit ist es einfacher, Balance im Wasser zu halten (wie es auch einfacher ist, auf einem fahrenden Fahrrad die Balance zu halten als auf einem stehenden). Für alle Hilfsmittel gilt jedoch stets: Man sollte sie nur benutzen, wenn wirklich erforderlich - und nie während des ganzen Trainings. Und man sollte sich in jedem Fall bewusst sein, wofür man sie einsetzt. Flossen zu benutzen, um den anderen im Training nachschwimmen zu können, ist falsch und bringt beispielsweise nichts – am Rennen kann man auch keine Flossen anziehen. Sie jedoch zu benutzen, um sich auf ein bestimmtes Element zu konzentrieren, kann hilfreich sein. Ziel sollte es sein, alle Übungen problemlos ohne Hilfsmittel schwimmen zu können.

Nachfolgend erklären wir, was verschiedene Hilfsmittel bewirken und wozu man sie benutzen kann.

 

Fistgloves
Sind „Fäustlinge“, welche „die Hände wegnehmen“. Sie ermöglichen es, sich auf die Körperrotation zu konzentrieren. Und je besser die Rotation, umso einfacher fällt die Fortbewegung. Fistgloves sind besonders zu Beginn nützlich, um sich auf die Körperrotation konzentrieren zu können – und darauf, auch mit den Armen zu schwimmen, nicht nur mit den Händen.. Auch später sollte man sie immer dann benutzen, wenn man bewusst die Körperrotation verbessern oder trainieren will.

Bretter
Beinschlag sollte man nicht mit Hilfe von Brettern trainieren. Das grösste Problem ist, dass die Wasserlage dann nicht derjenigen der ganzen Lage entspricht. Den Beinschlag trainiert man besser in der Skate Position . Bretter sind eigentlich nur dazu geeignet, um sich im Wasser daran zu halten – und mit seinen Trainingskollegen ein Schwätzchen zu halten.

Flossen
Mit Flossen kann jeder mühelos seine Schwimmgeschwindigkeit erhöhen. Dies ist vor allem für Schwimmer nützlich, die grosse Mühe haben, eine gute Wasserlage einzuhalten - und/oder die einen sehr schlechten Beinschlag haben. Das trifft jedoch auf ganz wenige zu. Viele bilden sich nur ein, nicht vorwärts zu kommen. Bis man mit den ersten Übungen (Balance auf dem Rücken bis Skate) eine gewisse Geschwindigkeit erreichen kann, braucht es viel Training. Es ist aber nicht entscheidend, dass man diese Übungen schnell, sondern nur dass man sie richtig schwimmen kann. Eine weitere Gefahr des Flossen-Schwimmens ist, dass sich der ganze Schwimmablauf ändert – und dass man sich zu stark auf die Fortbewegung mit den Füssen konzentriert. Genau das darf aber nicht passieren. Für alle Hilfsmittel und ganz besonders für die Flossen gilt: Der Ablauf des Schwimmens darf sich nicht verändern, er soll immer gleich bleiben. Die Gefahr, den Ablauf zu ändern, steigert sich mit zunehmender Schwimmgeschwindigkeit. Man sollte also nur schnell schwimmen (fals überhaupt), wenn man sehr gut schwimmt. Es gilt: Flossen so wenig wie möglich benutzen. Neben klassischen Flossen gibt es sogenannte „Zoomer“/“PDF-Flossen“. Dies sind verkürzte Formen von Flossen. Sie sind nur wenig grösser als die Füsse, erleichtern aber die Fortbewegung dennoch beträchtlich. Ihr Vorteil ist, dass sie den Schwimmablauf weniger stören. Wenn möglich sollten daher Zoomer oder PDF-Flossen an Stelle herkömmlicher Flossen benutzt werden.

Pullbuoy
Der Pullbuoy ist kein geeignetes Hilfsmittel. Dies hauptsächlich aus folgenden beiden Gründen: Die Beine kommen erstens höher im Wasser zu liegen, wodurch sie die Körperlage im Wasser verändern. Zweitens sind Rotationen des ganzen Körpers fast nicht möglich. Der Pullbuoy ist kein Hilfsmittel, um eine bessere Wasserlage zu trainieren. Er bringt einen in eine bessere (also höhere) Wasserlage, ohne dass wir etwas dafür tun müssen, und so ist sie wieder weg, sobald wir wieder ohne Pullbuoy schwimmen. Alles, was mit ihm trainiert wurde, war vergebens - da unsere ‘normale’ Wasserlage und damit auch alle Bewegungen anders sind. Die Balance im Wasser ist das grundlegende Element und soll durch kein Hilfsmittel ersetzt werden.

Paddels
Paddels sollten generell nicht über längere Strecken oder gar ganze Trainings benutzt werden. Sie belasten die Schultern stark, was schon vielen Schwimmern zum Verhängnis geworden ist. Paddels können dazu dienen, ein Gefühl für die Stellung der Hand zu bekommen - und für den Weg, den die Hand durchs Wasser macht. Wenn man die Hand falsch führt, streift das Wasser den Paddel ab. Paddels sollten grundsätzlich erst dann benutzt werden, wenn man alle Übungen einwandfrei beherrscht.